Wie zufrieden ist der Mittelstand? Mit Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel in der Schmiedeberger Gießerei

“Wir müssen raus ins Leben, dahin, wo es laut ist, dahin, wo es brodelt, dahin, wo es manchmal riecht, gelegentlich auch stinkt. Nur da, wo es anstrengend ist, ist das Leben”, so Sigmar Gabriel am 13. November 2009 in Dresden zum Bundesparteitag. In der Schmiedeberger Gießerei, die Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel zusammen mit der Bundestagsabgeordneten Susann Rüthrich und Ralf Wätzig, Kreisrat Sächsische Schweiz/Osterzgebirge am 16. Februar besuchte, war man somit genau richtig.

Geschäftsführung, Betriebsrat und Mitarbeiter stellten das traditionsreiche Unternehmen der Region und die Technologien vor und beantworteten Fragen des Bundesministers. Hier werden hochwertige zukunftsweisende Werkstoffe hergestellt, Gußteile gestaltet, Oberflächen veredelt. Ab einer Losgröße von 10 Stück ist fertigungstechnisch in der Schmiedeberger Gießerei alles möglich. Ein modernes Labor mit moderner Prüftechnik sorgt für Qualitätssicherung und Verfahrensprüfung. Das Projekt “Schule im Betrieb”, bei dem Schülerinnen und Schüler das Unternehmen kennenlernen und Informationen zur Betriebsführung, zu Umweltstandards und Qualitätsanforderungen in der Produktion erhalten, wird gut angenommen. Geschäftsführer Andreas Mannschatz würdigte den Einsatz des Bundesministers in Brüssel in Sachen EEG- Umlage.

Susann Rüthrich: “Einerseits spürt man hier die gewachsene Historie eines Schmiedewerks, aber man ist gleichzeitig fasziniert von den komplexen Technologieabläufen. Erfahrene Spezialisten und erfahrene Arbeitskräfte an den Formstrecken arbeiten Hand in Hand.”  Besonders eindrucksvoll war die Besichtigung der vollautomatischen Formanlage – hier war es dann besonders “laut und brodelnd”.