Schenk: Semestertickets gehören in studentische Hand

Zu den von der Konferenz Sächsischer Studierendenschaften (KSS) erhobenen Forderungen bezüglich des Semestertickets und der Verfassten Studierendenschaft erklären Katharina Schenk, Landesvorsitzende der Jusos Sachsen und Sophie Koch, Landeskoordinatorin der Juso-Hochschulgruppen Sachsen:

“Wenn Fehler gemacht werden, sollten diese auch wieder behoben werden. Und ganz offensichtlich hat die schwarz-gelbe Vorgängerregierung einen Fehler mit der Schaffung der Austrittsoption aus der Verfassten Studierendenschaft begangen. Diesen gilt es nunmehr zu korrigieren, um eine ganzheitliche legitimierte studentische Vertretung zu garantieren. Nur diese kann sich um studentische Mobilität vor Ort, bspw. Semestertickets, kümmern”, erklärt Katharina Schenk. “Das Tor hat der Koalitionsvertrag geöffnet, daher sollten jetzt Umsetzungsmöglichkeiten geprüft werden, die Verfasste Studierendenschaft ohne Austrittsoption wieder herzustellen.”

“Semestertickets aus studentischer Hand haben sich bewährt, dennoch wachsen mit der Austrittsoption sowie der kleinteiligen Verkehrsverbundsstruktur in Sachsen die Hürden. Diese gilt es nunmehr zu überwinden. Wenn wir für Schüler*innen und Azubis ein Bildungsticket auf den Weg bringen, müssen wir auch die Studierendenvertretungen in die politische wie rechtliche Lage versetzen, über Tickets zu verhandeln. Dies könnte sogar im sachsenweiten Semesterticket münden, welches Mobilität und ökologisches Verantwortungsbewusstsein von Studierenden fördern würde”, ergänzt Sophie Koch.

Die jetzt von der KSS thematisierten Forderungen waren Bestandteil des Jugendwahlprogramms der Jusos Sachsen. “Für eine Verfasste Studierendenschaft ohne Austrittsoption und ein landesweites Semesterticket werden wir weiterhin sensibilisieren und streiten”, so Schenk abschließend.