Kolbe: Ein guter Tag für Leipzig – KWL gewinnen Prozess in London

Der High Court of Justice in London hat in seinem heutigen Urteil den Kommunalen Wasserwerken Leipzig (KWL) im Streit mit den Großbanken UBS, LBBW und Depfa Recht gegeben. Letztere können damit ihre Ansprüche aus den CDO-Verträgen in Höhe von 350 Mio. Euro nicht geltend machen. Die Stadt Leipzig muss nicht durch die kriminellen Machenschaften ehemaliger KWL-Manager haften.

„Der positive Ausgang des KWL-Prozesses lässt mich und viele andere Leipziger/-innen aufatmen. Das finanzielle Damoklesschwert, das lange Zeit über Leipzig schwebte, konnte damit endlich entfernt werden. Allen Beteiligten, die zu diesem denkwürdigen Erfolg beigetragen haben, möchte ich meinen herzlichen Dank aussprechen”, so SPD-Bundestagsabgeordnete Daniela Kolbe.

„Ich bin optimistisch, dass diese Entscheidung auch in einem gegebenenfalls anstehenden Berufungsverfahren gehalten werden kann. Mit Blick in die Zukunft ist klar, dass das Verhalten der Banken ein gutes Argument für eine stärkere Regulierung der Finanzmärkte ist. Nur wenn wir es schaffen, alle Märkte, alle Akteure und alle Finanzprodukte, wie die CDOs, zu regulieren, können wir Schattenfinanzmärkte und Millionenverluste verhindern”, so Kolbe abschließend.