Jusos Sachsen: Rassimus unter dem Deckmantel der Bürgerlichkeit ist gefährlich

Die Bautzener NPD-Stadträtin Daniela Stamm hat für den 08. November erneut eine rassistische Demonstration angemeldet. Am selben Tag findet zudem ein Rechtsrock-Konzert im vogtländischen Zobes statt, zu dem Rechtsextreme aus ganz Deutschland erwartet werden. Dazu erklären Katharina Schenk, Vorsitzende der Sächsischen Jusos, Stefan Bartho, Vorsitzender der Jusos Lausitz und Sally Alexander Saling, Vorsitzender der Jusos Vogtland:

“Wir Jusos erklären uns solidarisch mit der in Bautzen geplanten Gegenkundgebung unter dem Motto “Refugees Welcome! Gegen jede Rassistische Mobilisierung. Solidarität mit den Geflüchteten und ihren Kämpfen!”. Zugleich fordern wir ein entschlossenes Auftreten aller Demokratinnen und Demokraten gegen das Nazikonzert und der dort verbreiteten menschenverachtenden Ideologie. Es ist eine ständige Aufgabe sich aktiv gegen Rassismus einzusetzen. Gerade seine alltägliche Form, die oft unter dem Deckmantel der Bürgerlichkeit daherkommt ist gefährlich.

Es ist erschreckend, wie viele Menschen Asylsuchenden und anderen als ‘fremd’ wahrgenommenen Menschen feindlich begegnen und Vorurteile pflegen. Wir Jusos stehen für eine Willkommenskultur, die diesen Namen auch verdient und verurteilen jegliche Form von Geschichtsrevisionismus und Fremdenhass.”

Die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der SPD (kurz Jusos) sind mit 1.500 Mitgliedern der größte politische Jugendverband Sachsens. Zugleich ist jedes vierte Mitglied der SPD Sachsen Juso.

Hintergrund:
http://www.rassismus-toetet-leipzig.org/index.php/08-november-bautzen-rassistischer-hetze-entschlossen-entgegentreten/