Liebe Genossinnen und Genossen,

die Debatten um Prostitution sind so alt wie die Frauenbewegung selbst. Befürworter*innen der Legalisierung sehen darin ein Selbstbestimmungsrecht von Menschen über ihren Körper und ihre Berufsausübung. Kritiker*innen verweisen auf Gewaltverhältnisse im Sexgewerbe und bezeichnen die Prostitution als Ausbeutung und Kauf von weiblichen Körpern.

Im letzten Jahr ist auch eine Debatte bei den Mitgliedern des Bundestags im Allgemeinen und in unserer Partei im Besonderen neu entfacht worden. Es wird darüber diskutiert, ob der Kauf von Sex bestraft werden soll. Für das sogenannte Nordische Modell machen sich jetzt fraktionsübergreifend Abgeordnete im Bundestag stark. Wir nehmen diese Debatte zum Anlass, um Euch zu Diskussionsrunden über Vor- und Nachteile ebenjenes Modells einzuladen und langfristig gemeinsam eine Position innerhalb der Partei zu erarbeiten.

Im Januar haben wir dazu bereits in Dresden mit der Aussteigerin Huschke Mau, die das Nordische Modell favorisiert, diskutiert. Jetzt laden wir Euch zu einer zweiten Runde ein, um uns explizit mit den Gegenargumenten auseinanderzusetzen. Wir haben hierfür Vertreterinnen der Fachberatungsstelle Sexarbeit der aidshilfe leipzig eingeladen.

Bitte beachtet: Es gibt nicht eine richtige Antwort. Das ist für uns aber kein Grund, uns der Frage nicht zu stellen oder die Debatte zu scheuen – alle Meinungen sind willkommen. Wir freuen uns auf die zweites Diskussionsrunde mit Euch. Diese ist nur mitgliederöffentlich. Bitte meldet Euch zur besseren Planbarkeit an. Bei Rückfragen wendet Euch gerne an: laura.stellbrink@asf-sachsen.de

Solidarische Grüße

Eure

Jusos Sachsen, ASF Sachsen und ASG Sachsen

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Datum/Zeit
24. Mrz 2020
17:00 Uhr

Veranstaltungsort
DenkBar

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