Kathrin Michel: “Das Bürgergeld ist ein Paradigmenwechsel. Wer Unterstützung braucht, bekommt sie: Zielgerichtet, unbürokratisch, digital und ohne erhobenen Zeigefinger.“

Die Co-Vorsitzende der SPD Sachsen, Kathrin Michel, erklärt zum von Arbeitsminister Hubertus Heil vorgestellten Eckpunkten des Bürgergeldes:

 

„Mit der Abschaffung von Hartz IV und der Einführung des Bürgergelds machen wir den Sozialstaat zukunftsfest. Zwei von drei Menschen, die schon lange ohne Arbeit sind, haben keinen Berufsabschluss. Indem wir mit ihnen zusammen – in Kooperation auf Augenhöhe! – gezielt eine nachhaltige Qualifikation erarbeiten, erhalten diese Menschen eine echte Perspektive, wieder im Berufsleben Fuß zu fassen und einer befriedigenden Tätigkeit nachzukommen.”

 

“Gerade mit der Abschaffung des Vermittlungsvorrangs und der Stärkung von Weiterbildungs- und Qualifizierungsangeboten setzen wir auf eine nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt. Die Menschen sollen raus aus dem unnachhaltigen Kreislauf der einfachen Helfertätigkeiten und alle Werkzeuge dafür bekommen, ihre Zukunft selbst zu gestalten. Gleichzeitig reagieren wir damit auch auf den Fachkräftemangel in Deutschland und in Sachsen, indem wir dieses Potenzial ausschöpfen.”

 

Auch die Jobcenter selbst sollen durch das Bürgergeld entlastet werden: „Niemand kann es nachvollziehen, dass wegen einer Rückzahlungsforderung von wenigen Eurobeträgen die ganze bürokratische Maschinerie in Gang gesetzt wird. Solche Verfahren binden unnötig die Ressourcen der Mitarbeitenden in den Jobcentern, denen dann wiederum die Zeit fehlt, sich gezielt um die Menschen zu kümmern. Da stehen Kosten und Nutzen einfach in keinem sinnvollen Verhältnis. Deshalb werden wir die Bagatellgrenze für Rückforderungen anheben.“

 

„Insgesamt stellt das Bürgergeld einen umfassenden Paradigmenwechsel dar. Wer Unterstützung braucht, bekommt sie: Zielgerichtet, unbürokratisch, digital und ohne erhobenen Zeigefinger.“

 

Hintergrund: Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat am 20.07. die Eckpunkte des neuen Bürgergeldes präsentiert: https://www.bmas.de/DE/Service/Presse/Meldungen/2022/das-neue-buergergeld-mehr-respekt-und-sicherheit-weniger-buerokratie.

Eisenblätter/Homann: „SPD unterstützt den Vorschlag des DGB für eine Bildungszeit voll und ganz.“ 

Gerald Eisenblätter, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Bildung in der SPD Sachsen (AfB Sachsen) und Mitglied des SPD-Landesvorstandes, erklärt zum Vorschlag des DGB Sachsen für eine Bildungszeit: 

 

„Wir unterstützen den Vorschlag zur Einführung einer Bildungszeit in Sachsen voll und ganz. Lebenslanges Lernen für alle Menschen zu ermöglichen, ist einer der Schwerpunkte unserer Bildungspolitik. Durch fünf Tage Bildungszeit werden auch das Ehrenamt und der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt – denkt man an die Fortbildungen der Freiwilligen Feuerwehr, die Trainerkurse im Sport oder Lehrgänge zu Vereinsfinanzen“, so Gerald Eisenblätter, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Bildung in der SPD Sachsen (AfB Sachsen). 

 

„Der Landesvorstand der SPD berät am kommenden Montag über das weitere Vorgehen. Da die Einführung einer Bildungszeit – wie sie in 14 Bundesländern bereits Realität ist – von der CDU in der sächsischen Regierung blockiert wird, bleibt uns wohl nur der Weg über einen Volksantrag. Der Weg mit einem breiten gesellschaftlichen Bündnis war bereits bei der von uns vorangetriebenen Einführung der Gemeinschaftsschule erfolgreich“, so Gerald Eisenblätter. 

 

Der Co-Vorsitzender der SPD Sachsen, Henning Homann, fügt an: „Gerade jetzt in der Zeit der größten Modernisierung unserer Industrie und Wirtschaft seit 1990 brauchen die Menschen jede Möglichkeit zur Aus- und Weiterbildung. Wir müssen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in die Lage versetzen, in einem sich verändernden Arbeitsumfeld weiter Schritt zu halten und fit zu sein für die Herausforderungen.“ 

 

„Die CDU muss auch in diesem Punkt endlich den Fuß von der Fortschrittsbremse nehmen. Denn neben der Entwicklung einer klimaneutralen Industrie brauchen wir Fachkräfte, die den Anforderungen dort gewachsen sind. Dazu braucht es Bildung. So nehmen wir die Menschen mit und geben Sicherheit im Wandel“, sagt Henning Homann abschließend. 

Hintergrund: Sachsen ist neben Bayern das einzige Bundesland, in dem Arbeitnehmer:innen sowie ehrenamtliche Sport-Trainer und Feuerwehrleute für Fortbildungen privat Urlaub nehmen müssen. Die SPD setzt sich seit vielen Jahren dafür ein, dass dieses Engagement mit fünf Tagen Bildungszeit unterstützt wird.

Die Forderung des DGB in der Freien Presse: https://www.freiepresse.de/nachrichten/sachsen/fuenf-tage-bildungsurlaub-gewerkschaftsbund-in-sachsen-plant-volksantrag-artikel12287287

Kathrin Michel: „Wir brauchen den schnellen Ausbau Erneuerbarer Energien: Die Wirtschaft braucht ihn, er sichert Arbeitsplätze und macht uns unabhängig von Energieimporten.“

Die Co-Vorsitzende der SPD Sachsen, Kathrin Michel, erklärt zum heute im Bundestag beschlossenen Energiepaket der Bundesregierung in Bezug auf Sachsen: 

 

„Wir brauchen den schnellen Ausbau Erneuerbarer Energien: Die Wirtschaft braucht ihn, er sichert Arbeitsplätze und macht uns unabhängig von Energieimporten. Die SPD will deshalb den Ausbau Erneuerbarer Energien in ganz Deutschland beschleunigen“, so Kathrin Michel. „Bei der CDU kann ich leider keinen energiepolitischen Kompass erkennen. Weder im Bund noch in Sachsen.“ 

 

„Die Kritik am Verfahren, wie es einige Bundesländer äußern, ist durchaus berechtigt. Dennoch ist es wichtig, dass wir jetzt darüber reden, was geht, was machbar ist. Die Wirtschaft und auch viele Kommunalpolitiker vor Ort haben das längst verstanden“, so Kathrin Michel. 

 

Und weiter: „Henning Homann und ich haben in den vergangenen Monaten verschiedene Unternehmen besucht. Überall sehen wir: Die Wirtschaft geht voran. Sie hat Pläne in den Schubladen und investiert bereits in den größten Umbau unserer Industrie seit 1990. Wirtschaft und Arbeitnehmer erwarten zurecht, dass die Politik auf dem Weg zur Klimaneutralität verlässliche Rahmenbedingungen schafft.“ 

 

„Die SPD in Sachsen hat drei sinnvolle Vorschläge, wie wir mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien in Sachsen vorankommen: Wir wollen ,Wind über Wald‘ ermöglichen, alte Tagebauflächen nutzen und mehr Photovoltaik entlang von Schienenwegen und Autobahnen fördern. So kann es uns gelingen, dass Sachsen nicht mehr als Schlusslicht bei den Erneuerbaren dasteht und Standortentscheidungen wie die von Intel nicht wieder an uns vorbeigehen“, so Kathrin Michel abschließend.   

Henning Homann: Glückwunsch an Oliver Urban, Thomas Lein und Axel Markert zur Wahl als Bürgermeister

Statement von Henning Homann, Co-Vorsitzender der SPD Sachsen – Zum Ausgang der Bürgermeister- und Landratswahlen – 2. Wahlgang, 3. Juli 2022

“Wir sind mit dem Ausgang des 2. Wahlgangs sehr zufrieden. In Borna, Oelsnitz/Erzgeb. und Elsterberg haben unsere SPD-Kandidaten die Rathäuser erobert. Darüber freuen wir uns sehr. Herzlichen Glückwunsch an Oliver Urban, Thomas Lein und Axel Markert. In Leisnig gewinnt der von uns unterstützte Kandidat Carsten Graf.

Das Ergebnis der Landratswahlen freut uns vor allem in Mittelsachsen. Dort hat der progressive Kandidat Dirk Neubauer der CDU das Amt abgenommen und die AfD in die Schranken gewiesen.

Es ist gut für Sachsen, dass das Monopol der CDU in den Landratsämter Geschichte ist. Und es zeigt, die AfD ist in Sachsen weit von einer Mehrheit entfernt. Sie stellt in keinem Landkreis und keiner Stadt das Oberhaupt. Mit Blick auf die Landtagswahlen 2024 ist das aus unserer Sicht ein gutes Signal.”

Henning Homann: „Wir sind im Großen und Ganzen mit den Ergebnissen der Landrats- und Bürgermeisterwahlen zufrieden.”

Henning Homann: „Wir sind im Großen und Ganzen mit den Ergebnissen der Landrats- und Bürgermeisterwahlen zufrieden.”

Henning Homann, Co-Vorsitzender der SPD Sachsen, erklärt zu den Ergebnissen der Landrats- und Bürgermeisterwahlen:

„Wir sind im Großen und Ganzen mit den Ergebnissen der Landrats- und Bürgermeisterwahlen zufrieden. Wir konnten einige Erfolge erzielen, haben Rathäuser verteidigt und neue hinzugewonnen“, so Henning Homann. „Leider sehen wir in Bautzen auch eine klare Niederlage.“

„Sicher verteidigen konnten wir hingegen Großharthau mit Jens Krauße, Hohnstein mit Daniel Brade und Eppendorf mit Axel Röthling. Zudem stellen wir nun mit Bernd Schlobach in Dommitzsch und Thomas Meckel in Neukieritzsch die Bürgermeister. Das freut uns sehr und stimmt uns zuversichtlich“, so Homann.

„In Dresden haben wir mit Albrecht Pallas den dritten Platz erreicht, noch vor der AfD. Wir sehen, dass in Dresden ein Wechsel möglich ist. Die Chance ist da, im zweiten Wahlgang Mitte-rechts an der Rathausspitze abzulösen.“

Zu den Landratswahlen erklärt Henning Homann: „Die Ausgänge der Landratswahlen sind insgesamt enger, als das bei früheren Wahlen der Fall war. Wir freuen uns über das gute Ergebnis von Dirk Neubauer in Mittelsachsen, der bei seiner Kandidatur von uns unterstützt wurde. Mit ihm besteht nun das erste Mal seit langem die Chance, einen progressiven Landrat zu bekommen.“

Henning Homann fährt fort: „Ich bedanke mich ausdrücklich bei unseren Kandidierenden Torsten Pötzsch in Nordsachsen, Simone Lang im Erzgebirge, Jens Juraschka in Zwickau und Thomas Fiedler im Vogtland. Ich habe großen Respekt vor ihrem Einsatz für ihre Landkreise. Kompliment an die Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer vor Ort.“

Abschließend blickt Henning Homann auf die Ergebnisse der AfD: „Bei der AfD hat sich auch bei diesen Wahlen der Abwärtstrend fortgesetzt. Die AfD hat nirgendwo in Sachsen Chancen, Ämter zu gewinnen. Sie wird keine Rolle beim Regieren spielen. Das ist auch mit Blick voraus auf die Landtagswahl 2024 weitestgehend eine Scheindebatte.“

Michel/Homann: Koalition zeigt Potenzial, beweist Arbeitsfähigkeit und ordentliches Krisenmanagement  

Die beiden Vorsitzenden der SPD Sachsen, Kathrin Michel und Henning Homann, resümieren zur Halbzeit der Koalition in Sachsen aus CDU, Bündnis90/Die Grünen und SPD: 

 

Kathrin Michel: „Diese Koalition hat gezeigt, dass sie das Potenzial hat, Sachsen voranzubringen. Ich finde es bemerkenswert, wie schnell sich die Koalitionär:innen auch menschlich zusammengefunden haben – trotz aller Unterschiedlichkeiten.“

„Wir haben es gemeinsam geschafft, Sachsen durch die Corona-Pandemie zu bekommen. Ich bin als sozialdemokratische Landesvorsitzende Petra Köpping und Martin Dulig dafür dankbar, wie sie mit ihren Ministerien die Herausforderungen der Pandemie hier in Sachsen bewältigt haben. So manche Entscheidung, die in der akuten Situation kritisch beleuchtet wurde, hat sich in der Nachbetrachtung als richtig herausgestellt. Das ist gute Politik“, so Kathrin Michel. 

Henning Homann ergänzt: „Die Pandemie-Bekämpfung hat die sonstige Arbeit der Koalition etwas überdeckt. Deshalb noch einmal ganz deutlich: Wir haben es als SPD in den letzten zwei Jahren geschafft, wichtige sozialdemokratische Projekte auf den Weg zu bringen.“  

„Da ist das große Thema Zukunftsinvestitionen: IPCEI ist ein sperriger Begriff. Aber damit wird in Sachsen in Wasserstoff und Mikroelektronik als die Industrien und sicheren Arbeitsplätze der Zukunft investiert“, so Henning Homann. „Wir haben den Breitbandausbau inklusive Graue-Flecken-Programm vorangebracht. Wir haben die Gemeinschaftsschule eingeführt und das Bildungsticket durchgesetzt.“ 

Kathrin Michel führt fort: „Hunderte neue Lehrer:innen und Polizist:innen sind eingestellt worden. Der Sozialstaat wurde gestärkt mit mehr Geld für Jugendarbeit, Landesblindengeld, Pflege und Kultur – das geht alles ein bisschen unter, weil die internationalen Krisen in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen werden.“ 

 „Als SPD war und ist es uns wichtig, ein paar strukturelle Stellschrauben zu drehen. Das haben wir gerade mit dem Breitbandausbau, der Gemeinschaftsschule und dem Bildungsticket geschafft. Natürlich kostet das alles Geld, aber es geht dabei um die wirklich grundsätzliche Ausrichtung in der Wirtschafts-, Bildungs- und Sozialpolitik“, so Kathrin Michel. 

 Henning Homann blickt abschließend nach vorn: „Jetzt gilt es mit Entschiedenheit Tempo zu machen und die Koalition weiter voranzubringen. Als SPD sehen wir vier zentrale Punkte, die vor uns liegen: 1. Sichere und bezahlbare Energieversorgung, 2. Zukunftsinvestitionen für sichere Arbeitsplätze, 3. Neuausrichtung der Sächsischen Finanz- und Investitionspolitik und 4. eine Offensive für mehr Respekt auf dem Arbeitsmarkt.” 

Mehr dazu hier

Kathrin Michel: Wir unterstützen Arbeitssuchende, Geflüchtete und auch Künstler

Als Mitglied des Haushaltsausschusses bin ich für den Bereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales veantwortlich.

Besonders in Krisenzeiten brauchen wir einen starken Sozialstaat, auf den sich die Menschen verlassen können. Durch unsere Verhandlungen haben wir für den Etat Arbeit und Soziales ein Plus von 963 Millionen Euro im Vergleich zum Regierungsentwurf erreicht.

Besonders froh bin ich darüber, dass wir einen Stabilisierungszuschuss für die Künstlersozialkasse in Höhe von 58,9 Millionen Euro vereinbart haben. Mit diesem sorgen wir dafür, dass der Abgabesatz für die Sozialversicherung im Jahr 2023 stabilisiert wird. Denn selbstständige Künstlerinnen und Künstler benötigen soziale Absicherung durch Zugang zu den Kranken-, Pflege- und Rentenversicherungssystemen. Gleichzeitig muss Kunst – insbesondere jetzt, da es wieder mehr Möglichkeiten für Auftritte gibt – bezahlbar bleiben. Das gewährleisten wir mit dem Stabilisierungszuschuss.

Außerdem konnten wir in den Verhandlungen durchsetzen, dass die Bundesagentur für Arbeit 200 Millionen Euro mehr für Eingliederungsmaßnahmen für Arbeitssuchende verwenden kann. Denjenigen in unserer Gesellschaft, die auf Unterstützung angewiesen sind, gehört unser ganzer Respekt und sie können sich darauf verlassen, dass die SPD an ihrer Seite steht. Somit stehen rund 10 Millionen Euro für Eingliederungsmaßnahmen zur Verfügung, mithilfe derer wir sicherstellen, dass Arbeitssuchende schnell wieder in Lohn und Brot kommen können. Das ist für uns eine Frage der sozialen Verantwortung.

Diese Verantwortung nehmen wir auch gegenüber den Geflüchteten aus der Ukraine wahr. Für die berufsbezogene Deutschsprachförderung stellen wir zusätzliche 105 Millionen Euro bereit – in Summe nun 450 Millionen Euro. So können wir denjenigen, die wegen des schrecklichen Krieges in der Ukraine zu uns gekommen sind, die Möglichkeit geben, schnell unsere Sprache zu lernen. Das ist die Grundvoraussetzung dafür, dass sie zügig in den Arbeitsmarkt integriert und gemäß ihrer Qualifikation anständig bezahlt werden.

Auch im Jahr 2022 ist der Einzelplan 11 mit einem Volumen von rund 161 Milliarden Euro der größte Einzeletat im Bundeshaushalt. Der Einzelplan umfasst rund ein Drittel der Gesamtausgaben des Bundes.

#Zusammenarbeit für Frieden, Solidarität und gute Arbeit 

Auch in diesem Jahr ruft die SPD Sachsen dazu auf, am 1. Mai auf die Straße zu gehen. Die Vorsitzenden Kathrin Michel und Henning Homann erklären dazu:

„Der 1. Mai ist für die SPD in diesem Jahr noch mehr als sonst Anlass, sich für Frieden, Solidarität und gute Arbeit einzusetzen und dafür auf die Straße zu gehen“, sagt Kathrin Michel und fährt fort: „Die aktuelle Situation erfordert von uns allen ein hohes Maß an Mut und Entschlossenheit. Digitalisierung, Klimawandel, Energiewende: Die Arbeitswelt ändert sich gerade rasant. Wir stehen am Anfang der größten Modernisierung unserer Industrie und Wirtschaft seit 1990.“

Kathrin Michel: „Putins Krieg gegen die Ukraine erzeugt neben dem unermesslichen Leid, das er über die ukrainische Bevölkerung bringt, auch einen starken militärischen und wirtschaftlichen Druck auf die Welt. Diesem Druck begegnen wir mit kühlem Kopf und klarer Haltung.“

Henning Homann erklärt: „Wir tun das Notwendige, um Sicherheit für die Beschäftigten zu schaffen: Mit Wirtschaftshilfen, Kurzarbeitergeld und 12 Euro Mindestlohn sichern wir Arbeitsplätze, helfen Unternehmen, stärken die Binnennachfrage und bringen die Menschen in unserem Land sicher durch die Krise.

Kathrin Michel: „Auch im Bund ist es die SPD, die nicht nur bei den gerade laufenden Haushaltsverhandlungen darauf achtet, dass die aktuell extrem schwierige Situation nicht zulasten der kleinen und mittleren Einkommen geht. Als Mitglied des Haushaltsausschusses ist es mir besonders wichtig, dass finanzielle Mittel zielgerichtet eingesetzt werden, damit das Geld auf jeden Fall für die Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen reicht. Das sind die Menschen, die wir immer als erstes im Blick haben und unterstützen müssen.“

Henning Homann: „Die Kundgebungen, Demonstrationen und Familienfeste zum 1. Mai sind ein guter und wichtiger Anlass, diese Forderungen auf die Straße zu tragen und öffentlich sichtbar zu machen. Die Politiker:innen der SPD Sachsen engagieren sich deshalb genauso wie viele Mitglieder der Partei am 1. Mai für Zusammenarbeit, Frieden, Solidarität und gute Arbeit.“

Veranstaltungen zum 1. Mai

  • Görlitz, 10.30 Uhr, Demianplatz mit Kathrin Michel und Daniela Kolbe, DGB
  • Bautzen, 12 Uhr, Kornmarkt mit Kathrin Michel und Markus Rebending, DGB
  • Dresden-Plauen, 10 Uhr, Familienfest am Fichteturm mit Henning Homann und Albrecht Pallas
  • Dresden, 12 Uhr, Schützenplatz vor dem Gewerkschaftshaus mit Albrecht Pallas und Dirk Ebert, DGB
  • Annaberg-Buchholz, 12.30 Uhr, Marktplatz mit Simone Lang und Henning Homann und Ralf Hron, DGB
  • Zwickau, 15 Uhr, Schumannplatz, Anti-Nazi-Proteste, Kundgebung mit Henning Homann 
  • Zwickau, 16 Uhr, Hauptmarkt, Rundgang zur DGB-Kundgebung mit Henning Homann und Ralf Hron, DGB
  • Leipzig, 13 Uhr, Markt, mit Martin Dulig, Dirk Panter und Stefan Körzell, DGB

Eine Übersicht zu vielen weiteren Kundgebungen finden Sie hier.

Pallas: Entlassung des Innenministers folgerichtig – Vertrauen in die Polizei muss wieder hergestellt werden

Zur Entlassung des Innenministers durch den Ministerpräsidenten erklärt der Innenpolitiker der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Albrecht Pallas:

„Die Entlassung von Roland Wöller als Innenminister ist eine folgerichtige Entscheidung des Ministerpräsidenten. Das Vertrauensverhältnis zwischen Innenminister und Polizei war zu stark belastet. Ich danke Roland Wöller dennoch für seine Tätigkeit in dieser Regierung. Armin Schuster, bisher Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, soll sein Nachfolger werden.

Armin Schuster wird sich einer Vielzahl herausfordernder Aufgaben gleich zu Beginn stellen müssen. Für die innere Sicherheit in Sachsen ist es unerlässlich, schnell das Vertrauen in die Polizei wiederherzustellen. Zusammen mit dem frisch ernannten Landespolizeipräsidenten Jörg Kubiessa gibt es jetzt die Chance auf einen doppelten Neuanfang.

Dazu gehört es, die jüngst kritisierten Personalentscheidungen zu überprüfen und die Vorfälle in den Spezialeinheiten der sächsischen Polizei lückenlos aufzuklären. Darüber hinaus braucht es endlich weiteren Anschub für die Modernisierung der Polizei in Sachsen. Die Reform von Studium und Ausbildung muss konsequent umgesetzt werden, wofür wir mit dem Polizeifachhochschulgesetz den Rahmen gesetzt haben.

Mit Schusters Wechsel vom Bundesamtspräsidenten zum Innenminister erhoffe ich mir außerdem neuen Schwung für den Bevölkerungsschutz in Sachsen. Wir brauchen ein valides Gesamtkonzept auf Grundlage einer umfassenden Risiko-und-Gefahren-Analyse. Um die Bevölkerung optimal zu schützen, muss das sächsische Blaulichtgesetz endlich in der Gegenwart ankommen und zusammen mit den Bedarfen der Organisationen zügig novelliert werden.“

1. Mai – Veranstaltungen auf einen Blick

Hier kommt eine kleine Übersicht – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – wo ihr euch am Tag der Arbeit engagieren könnt. Es ist für jedeN was dabei – von der klassischen Kundgebung über Fahrraddemos bis hin zu Familienfesten. Der DGB Sachsen stellt dieses Jahr alles unter das Motto “GeMAInsam Zukunft gestalten – Frieden, Gerechtigkeit, sozialer Zusammenhalt.” Dem schließen wir uns gerne an. Heraus zum 1. Mai.

 

Annaberg-Buchholz, Marktplatz, 10 Uhr Familienfest

Aue, am Bürgerhaus, 10.30 Uhr 1. Mai-Fest für Groß- und Klein

Bautzen, Kornmarkt, ab 12 Uhr DGB-Kundgebung u.a. mit Uwe Garbe und Kathrin Michel

Borna, Marktplatz, 10 Uhr Kundgebung

Chemnitz, Kundgebung am Nischl, 10 Uhr, anschließend Demo zum Neumarkt

Delitzsch, Rossplatz, 10 Uhr Familientag

Dresden, Schützenplatz, Gewerkschaftshaus, 10 Uhr Start Fahrraddemo, 12 Uhr Ziel und Kundgebung an selber Stelle

Dresden-Plauen, Fichtepark, ab 10 Uhr Familienfest mit OBM-Kandidat Albrecht Pallas

Freiberg, Schlossplatz, 10 Uhr Familienfest

Görlitz, Demianplatz, ab 10.30 Uhr DGB-Kundgebung u.a. mit Daniela Kolbe und Kathrin Michel

Leipzig, Markt, ab 13 Uhr Kundgebung, vorher Rad-Korso

Oschatz, 14 Uhr, Neumarkt, Zeit für Begegnung

Pirna, Elbeparkplatz, 13 Uhr Kundgebung mit Daniela Kolbe

Plauen, Albertplatz, 13 Uhr, Kundgebung

Torgau, Röhrweg 17, 10 Uhr Familienprogramm

Weißwasser, Sorauer Platz, ab 10 Uhr Familienfest

Zwickau, Hauptmarkt, ab 12.45 Uhr Kundgebung u.a. mit Henning Homann

 

Mehr Infos findet ihr hier: https://sachsen.dgb.de/erster-mai